Citylife

Belt-Schutsloot

Ebenso wie in der Gegend um Kalenberg wird rund um dieses Dorf in De Wieden immer noch Ried geerntet. Die Riedbauern schneiden das Schilfrohr, um die besondere Landschaft zu erhalten und natürlich wegen seiner guten Eigenschaften als Dachbedeckung.

Wasserdorf auf einem „Buckel" 
Der erste Teil des Dorfnamens, Belt, stammt von dem Wort „Bult", was Buckel bedeutet. Dieses von Bächen und Seen eingerahmte Wasserdorf war bis 1960 für Autos unerreichbar. Fahrradfahrer konnten „schon" seit 1930 hierher gelangen. Als Transportmittel dienten Kähne und im Winter Schlittschuhe. Von der Straße zwischen Beulaker Wijde und Belter Wijde, Blauwe Hand, verlief ein Muschelpfad, und von dort aus erreichte man Belt-Schutsloot mit einer kleinen Fähre.

Dwarsgracht

Auch in diesem Moorgebiet ohne Kanäle, nahe bei Giethoorn, stachen die Bewohner Torf, und zwar so ausgiebig, dass ihre Häuser am Ende alle auf kleinen Inseln standen. Auf einer davon steht heute die älteste Esche des Landes, ein imposanter Baum. Ein Teil der Häuser und Bauerngehöfte ist nur vom Wasser aus zu erreichen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die letzten Bauern von Dwarsgracht ihre Kühe per Boot, auf der Schute, zur Weide beförderten.

Fähre von Jonen
In dem Dorf Dwarsgracht können Sie auf einer Caféterrasse etwas trinken, bevor Sie Ihre Fahrt fortsetzen. Oder Sie unternehmen eine Radtour - zum Beispiel zur Fähre von Jonen, mit der Sie Richtung Blokzijl und Vollenhove übersetzen können. Besonders viele Besucher hat Dwarsgracht immer an einem Abend im August, wenn hier das märchenhafte Schauspiel der „Gondelfahrt" zu erleben ist.

Giethoorn

In Giethoorn snorren fluisterbootjes geruisloos door het water, onder de karakteristieke hoge bruggetjes door. De rietgedekte boerderijen en huizen zijn als het ware op eilandjes gebouwd, die soms alleen via die bruggetjes, of via het water, zijn te bereiken.

Punteren door Gieterse grachten
In een (zeil)punter wordt u door de grachten van het groene Venetië voortgeduwd met een punterboom; op de Boven Wijde worden de zeilen gehesen. In Giethoorn zijn nog twee scheepstimmerwerven die de originele Gieterse punter en andere platbodems bouwen.
In dit mooie dorp gaan stilte en een prachtige omliggende natuur samen met watersportplezier. En u vaart, kanoot, fietst of schaatst (!) zo naar een van de café-restaurants.

Hasselt

Früher war Hasselt wegen seiner Lage an einem Verkehrsknotenpunkt von Land- und Wasserwegen ein florierendes Handelszentrum.

Deshalb sind heute in Hasselt zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude zu bewundern, zum Beispiel das Oude Stadhuis, wo jetzt die VVV-Touristeninformation angesiedelt ist. Die Kalköfen sind ein Relikt aus der vierhundertjährigen Geschichte des Kalkbrennens. Das alte Städtchen Hasselt mit seinen vielen Gassen und pittoresken Durchblicken ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Kalenberg

Lange Zeit war Kalenberg, mitten in De Weerribben, die einzige bewohnte Gegend in den „Weren", den Fahrrinnen zwischen den schmalen Landstreifen („Ribben"), die durch die Torfgewinnung entstanden. Ein Teil des Dorfes ist nur vom Wasser aus zu erreichen. In der Nähe liegen Wetering und ein Weiler namens Nederland, „niedrig gelegenes Land", wo im 18. Jahrhundert das Torfstechen begann.

Riedernte als Landschaftspflege
Für viele Kalenberger waren neben der Torfgewinnung auch Fischerei und Riedernte wichtige Einkommensquellen. Dieses Ried wird heute noch geschnitten und es gilt nach wie vor als das beste Schilf für Rieddächer in ganz Europa. Am Hoogweg stehen noch einige typisch nordniederländische Wassermühlen, von denen es früher sehr viele gab, sowie eine Flutter- und eine Spinnkopfmühle. Dort sind außerdem einige restaurierte Torfstecherhäuschen zu sehen, die einst von ganzen Familien bewohnt wurden, die diesem Broterwerb nachgingen.

Kampen

Städtische Betriebsamkeit, die Ijssel und eine beeindruckende Vergangenheit - das alles finden Sie in Kampen.

Diese Hansestadt war früher eine sehr bedeutende Handelsstadt, bevor sie wegen Versandung an Einfluss einbüßte. In Kampen sind jedoch aus jener Zeit noch schöne Häfen, wie zum Beispiel die Koggewerf am Ende der Ijsselkade, zu sehen. Weitere Überreste aus der Vergangenheit sind Stücke der alten Stadtmauer, z.B. im Houtzagerssteeg, und prächtige alte Gebäude wie das Oude Raadhuis und die Sint Nicolaaskerk. Die Annehmlichkeiten des modernen Stadtlebens finden Sie in den zahlreichen Restaurants und Geschäften in der längsten Einkaufsstraße der Niederlande.

Kuinre

In Kuinre erkennen Sie die Spuren einer alten Fischerstadt, die an der ehemaligen Zuiderzee lag. Die schönen, mäandernden Flüsse Tusschen Linde und Linde bilden für Boote die Verbindung zu den friesischen Seen und den Gewässern des Nationalparks Weerribben-Wieden.

Überreste aus der Ritterzeit 
Bei der Trockenlegung des Noordoost-Polders wurden auf dem Grund der früheren Zuiderzee Überreste zweier Burgen gefunden. Teile einer dieser Burgen - Burghügel und Burggraben -wurden restauriert und sind in dem Wald Kuinderbos zu besichtigen. Im Mittelalter befand sich hier das ausgedehnte Gebiet der Herren von Kuinre, zu denen auch der Raubritter Henri de Crane zählte. Die Ritter betrieben ihre eigene Politik und überfielen Schiffe. Von ihnen leitet sich auch der heutige Name des Ortes ab. Kuinre geht auf Kunre bzw. Kunne zurück, was König oder Fürst bedeutet.

Oldemarkt

Einst zogen der Buttermarkt und der Ferkelmarkt die Besucher in dieses seit jeher geschäftige Dorf. Das Recht, einen Wochenmarkt und zwei Jahrmärkte „in de Oldemarck" abzuhalten, datiert vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Mit dem Lambertusmarkt an Christi Himmelfahrt und den Weerribben-Märkten im Sommer hält Oldemarkt seine Markttraditionen in Ehren. Das Dorf hat wunderschöne Giebel und hübsche Geschäfte. Ein besonders auffälliges Gebäude ist das Veerhuis aus dem Jahr 1823 am Mallegat, dem kommunalen Hafen.

Unvergleichliches Radtour- und Wandergebiet 
Oldemarkt liegt am Rande der Weerribben, im Westen befinden sich Ossenzijl und die Polder, nach Osten erstreckt sich eine alte Wallheckenlandschaft. Der denkmalgeschützte Kirchhof von Paasloo ist aus zwei Gründen bekannt: für seine alte Kirche in Scheunenform und weil hier der Dichter J.C. Bloem begraben ist. Im Norden bildet das idyllische Flüsschen Linde die Grenze zur friesischen Gemeinde Weststellingwerf und dem Naturschutzgebiet De Rottige Meente.

Ossenzijl

Wer mit dem Boot von Friesland nach Overijssel oder umgekehrt fährt, kommt durch Ossenzijl, am Rande des Nationalparks Weerribben-Wieden. Der Namen kommt vermutlich daher, dass einst eine Familie namens Osse hier eine „Zijl", eine Schleuse, besaß. Das Naturaktivitäten-Zentrum der staatlichen Forstverwaltung ist der Ausgangspunkt für Exkursionen und Ausflüge durch das Gebiet Weerribben. In besagtem Zentrum wurde eine Ausstellung über die Entstehung und Pflege des Nationalparks eingerichtet.

Entdecken und entspannen
Wandern durchs Niedermoor, Rad fahren am Wasser, eine Kanutour durch die Weerribben - mit und ohne Naturführer. Ziehen Sie mit dem Förster los, um Vögel zu beobachten oder eine Sumpfwanderung zu unternehmen. Wer Glück hat, sieht besondere Vogelarten, wie den Bruchwasserläufer, auf der Durchreise. Im plätschernden Wasser am Ufer entdeckt man zwischen dem Schilf Rohrkolben und Pfeilkraut. Riechen Sie schon den frischen Duft der Bachminze?

Sint-Jansklooster

Die restaurierte Klostermauer des Wasserdorfs Sint Jansklooster erinnert an die Niederlassung Sint Janscamp, die um 1400 entstand. Die zur gleichen Zeit renovierte Holländermühle, die „Monnikenmolen", gehörte zum Kloster. Südlich des Dorfes, nahe der Bauernschaft Heetveld, sehen Sie die hügelige Landschaft des Geschiebelehmrückens aus der vorletzten Eiszeit.

De Wieden 
Etwas nördlich an der Straße De Leeuwte steht das Besucherzentrum des Umweltschutzvereins Natuurmonumenten, in der Nähe des Sees Beulaker Wijde. Es ist der Startpunkt verschiedener Bootsexkursionen über die malerischen Gewässer von De Wieden. Im Sommer blühen hier gelbe Teichrosen, Seerosen und Schwertlilien. Mit etwas Glück hören Sie einen der Singvögel im Ried, wie den Teichrohrsänger oder den Rohrschwirl. Es werden Naturtage und Familienaktivitäten organisiert. In der „Veenschuur" wird anhand von Fotos und Texten die Geschichte des Vereins und der Entstehung des Gebietes De Wieden präsentiert.

Steenwijk

Steenwijk ist das Zentrum der Region Noordwest-Overijssel. Im Mittelalter und der Renaissance lag die Stadt im Herzen der Schifffahrtrouten. Im 19. Jahrhundert fuhren Postkutschen und Omnibusse über die ersten Straßen. Heute, im 21. Jahrhundert, gelangen Sie mit dem Zug oder auf der Autobahn bequem hierher.

Die Geschichte als Festungsstadt erkennen Sie dort, wo Teile der Stadtwälle und -gräben restauriert wurden. Steenwijk kann man als dörfliche Stadt bezeichnen: gemütlich und lebendig, umgeben von wunderschöner, abwechslungsreicher Natur. All das überblicken Sie, wenn Sie den 86 m hohen Steenwijker Turm der St.-Clemens-Kirche (1467) erklimmen.

Villa Rams Woerthe
Am Rande der historischen Innenstadt steht die Villa Rams Woerthe, ein herrschaftliches Jugendstilgebäude aus dem Jahr 1899. Vor allem die Eingangshalle und das Treppenhaus sind dank der Wandmalereien und der Glasmalereifenster sehr beeindruckend. In der Villa wird eine Sammlung mit Werken des bildenden Künstlers Hildo Krop (1884-1970) ausgestellt.

Vollenhove

Heute als Wassersportzentrum das Bindeglied zwischen den nördlichen und südwestlichen Gewässern der Provinz Overijssel, früher eine Stadt an der Zuiderzee, die vom Handel und Fischfang lebte. In Vollenhove finden Sie einen Jachthafen und eine bekannte Schiffswerft für Jachten. Eine touristische Attraktion ist der Blumenkorso im August.

Vor der Revolution
Im 17. Jahrhundert zählte Vollenhove fünfzehn Rittergüter und Burgen. Nach der französischen Revolution zog der Overijsseler Adel fort. Die meisten Adelssitze verfielen, aber einige der historischen Gebäude sind erhalten geblieben und können heute noch bewundert werden. Beispielsweise „Havezate Marxveld" mit seinem ummauerten Gartenkomplex, in dem vier Stilgärten aus verschiedenen Epochen zu sehen sind. Außerdem Huis Old Ruitenborgh und - an einem breiten Schlossgraben - die Überreste von Burg Toutenburgh, die hier von 1531 bis ins 18. Jahrhundert gestanden hat.

Wanneperveen

Das langgestreckte Dorf Wanneperveen entstand in der Zeit des Torfabbaus. Es ist, so wie viele Dörfer in dieser Gegend, eine Aneinanderreihung von Bauernhöfen und kleinen Häusern. Sehenswert ist das „Schultehuis" mit Treppengiebel. Diese Amtswohnung des Schulten stammt aus dem Jahr 1612 und ist damit eines der wenigen wirklich alten Gebäude.

Sturm und Wasser
Wanneperveen liegt heutzutage unbewegt da, nachdem es lange Zeit „ein wanderndes Dorf" gewesen ist. Wegen zahlreicher Sturmfluten und Überschwemmungen verschob sich seine Lage immer weiter nach Osten. Die Bewohner zogen einfach ihrer Arbeit, der Torfgewinnung, hinterher. Drei Veenweide-Routen, die der Naturschutzverein Natuurmonumenten ausgearbeitet hat, führen durch das sumpfige Gebiet rund um Wanneperveen.

Zwartsluis

Das Dorf, das an der Stelle liegt, wo das Zwartewater und das Meppelerdiep zusammentreffen, wurde 1398 zum ersten Mal erwähnt, und zwar als „das Tor zum Zwartewater".

Heute ist es vor allem als idealer Anlegeplatz für Wassersportler bekannt. Außerdem findet der Besucher in Zwartsluis außergewöhnliche Schiffe, Galerien und hübsche Schleusen. Das Museum Schoonewelle präsentiert einen Blick in die Vergangenheit dieses schönen Dorfes.

Zwolle

Zwolle ist in den Niederlanden jedem als die Stadt der „Blauwvingers" bekannt; deswegen begegnen Sie den „Blaufingern" überall. Möchten Sie erfahren, was es mit diesen Blauwvingers auf sich hat? Dann entdecken Sie ihre Geschichte in dieser Hansestadt.

Es gibt verschiedene Spaziergänge, die Ihnen über diese Geschichte einiges verraten. Es handelt sich um einen Spitznamen, der auf einen alten Streit zwischen den Bewohnern von Kampen und Zwolle zurückgeht. Eine urige Geschichte, die Sie bestimmt zum Schmunzeln bringt. In der Stadt können Sie gemütlich einkaufen, die bildschöne Architektur genießen, in einem der Museen Kultur schnuppern und durch die alten Gassen wandeln. Zwolle ist nicht nur eine Stadt voller Baudenkmäler, sondern bietet auch kulinarische Highlights: Wie wäre es beispielsweise mit dem Sternerestaurant De Librije?