Wassersporturlaub in Friesland!

Wassersporturlaub in Friesland!

Erleben Sie einen Vorgeschmack auf Ihren Wassersporturlaub in Friesland!

Sehenswürdigkeiten

Elf-Städte-(S)hopping

In der Zeit der Treckschuten wurden viele Güter per Boot von einem Ort zum anderen transportiert. Heute sind es vor allem die Wassersportler, die von diesen Wasserstraßen profitieren.

In den diversen historischen Städten findet man ein hochwertiges und abwechslungsreiches Shoppingangebot. Es sind die vielen urigen Geschäfte, die einen ganz besonderen Charme versprühen und einen Einkaufsbummel reizvoll machen. In der Wassersportsaison werden zudem überall Straßen- und Wochenmärkte mit interessanten Produkten aus der Region abgehalten. Ein Beispiel ist "ús nasjonale slokje" - ein einheimischer Kräuterschnaps.

Ùs Fryske nasjonale slokje
Ein Gläschen Beerenburg, das "Nationalgetränk" der Friesen, schlägt keiner so schnell ab. Früher brauten viele Schankwirte ihren eigenen Kräuterbitter. Einer von ihnen war Fedde Sonnema aus Dokkum, der 1860 sein eigenes Hausrezept mit nicht weniger als 71 selbst gepflückten Kräutern entwickelte. Dieser Schnaps erfreut sich auch heute noch nicht nur unter den Wassersportlern großer Beliebtheit und wird nach einem ereignisreichen Tag auf dem Wasser oft beim gemütlichen Zusammensein an Deck getrunken.

Der friesische Turm von Pisa

Jacob van Aken, der Baumeister des Oldehove, starb im Jahr 1531. Man sagt, vor Kummer. Bei der Konstruktion hatte er die schwache Lehmschicht des Untergrunds nicht berücksichtigt, so dass der Turm schon bald nach Baubeginn anfing abzusacken.

Von dem 40 Meter hohen Turm hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die Umgebung. Bei schönem Wetter kann man sogar die Watteninseln sehen. Der Aufstieg auf den Turm ist auch eine gute Möglichkeit, seine Kondition zu testen. Geöffnet vom 29. April bis Ende September dienstags bis samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr. Weitere Informationen über Leeuwarden: www.vvvleeuwarden.nl

Gruselige Mumien

1765 meldete die Leeuwarder Courant, dass ein Zimmermann in der Kirche von Wieuwerd eine Mumie gefunden hatte - "eine Leiche mit vollkommen erhaltener Gestalt". Bei Reparaturarbeiten wurden 11 aufgestapelte Särge entdeckt, in denen mumifizierte Körper lagen.

Ort: Wieuwerd
Zielgruppe: Für Jung und Alt.
Die Kirche von Wieuwerd

Luftlöcher im Grabgewölbe
Trotz verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen ist es noch immer unklar, wie es zu dieser Mumifizierung kommen konnte. Versuche mit Tierkadavern ergaben, dass die Körper auch heute noch mumifizieren. Wahrscheinlich spielen die Luftlöcher in dem Grabgewölbe eine Rolle. Diese sorgen dafür, dass die Leichen austrocknen können. Fest steht auf jeden Fall, dass die Körper nicht präpariert wurden und die Mumien nicht alle gleich gut konserviert sind.

Anna Maria van Schuurman
Von den ursprünglich 11 Särgen sind heute noch 4 übrig, darunter der von Anna Maria van Schuurman, der ehemaligen Rektorin der Universität von Franeker. Dem Phänomen der natürlichen Mumifizierung begegnet man auch in anderen Orten Frieslands.

Öffnungszeiten montags bis samstags:
April bis Oktober
10.00 - 11.30 Uhr
13.00 - 16.30 Uhr
Öffnungszeiten unter Vorbehalt.

Tigerhaidorf

Wer einen tollen Tag mit seinen Kindern erleben will, sollte unbedingt das Tigerhaidorf Terherne besuchen. 1980 erklärten die Kinder der Grundschule "It Kampke" in Terherne die Tigerhai-Reihe zu den schönsten Kinderbüchern (in den Niederlanden unter dem Titel "Kameleon" bekannt, daher für Terherne auch der ursprüngliche Beiname "Kameleondorp"). Sie verliehen dem Autor Hotze de Roos hierfür einen Preis, und zwar "De Sulveren Pinne" (Silberne Feder).

Ort: Terherne
Zielgruppe: Kinder und Eltern

Gewitzte Kinder als Buchhelden
Im Dorf Terherne wurden die Straßenbeleuchtung, das Pflaster und der Dorfanger im Stil der 50er - 60er Jahre hergerichtet. In dieser Zeit spielen nämlich die Geschichten der "kleinen Halunken" Sietse und Hielke, die mit ihrem schnellen Boot "Tigerhai" ständig den Dorfpolizisten Zwart und alle möglichen Spitzbuben überlisteten.

Streifzüge auf der Tigerhaiinsel
Das Tigerhaidorf Terherne bietet als eine Art Zeitreise Rundfahrten mit der Prahm von Gerben Zonderland an, die von dem echten Tigerhai geschoben wird. Bei dieser geselligen, geführten Tour fährt man durch das Dorf, über die Tümpel und den See. Sehr beliebt bei Jung und Alt sind auch die Fahrten zur "Tigerhaiinsel" Grootzand, wo man nach Herzenslust umherstreifen kann.

Ein spannendes Abenteuer für Jung und Alt!

Skûtsjesilen

Die bekannten friesischen Skûtsjes wurden zwischen 1889 und 1933 gebaut und waren ursprünglich für die Frachtschifffahrt gedacht. Die ersten Skûtsjes waren aus Holz, nach 1900 kamen dann auch Stahlrumpfversionen auf. Skûtsjes sind 20 bis maximal 50 Tonnen schwer und höchstens 20 m lang und 4 m breit. Charakteristisch für das Äußere der Schiffe sind der runde Sprung, glatte Flächen und der sich in fließender Linie aus dem Wasser erhebende Bug.

Frachtschiffe
Ursprünglich wurden mit den Skûtsjes Kartoffeln, Torf, Sand und Kühe transportiert. Die Schifferfamilien wohnten in dem kleinen, knapp 10 qm kleinen Roof, wo nicht nur gegessen, sondern auch geschlafen wurde. Die Frachtschifffahrt war ein hartes Geschäft, da die Ladung von Hand umgeschlagen werden musste. Bei ungünstigem Wind trieben die Schiffe dabei auch schon mal vom Ufer ab.

Kräftemessen mit Skûtsjes
Heute werden mit diesen robusten Frachtschiffen alljährlich Wettkämpfe ausgetragen, bei denen sich fanatische Schiffergeschlechter und raue Kerle so richtig austoben können. Die Regatten mit diesen authentischen Schiffen sind sogar so charakteristisch, dass sie schon von National Geographic gefilmt wurden. Die Skûtsje-Regatten werden in diesem Jahr in der Zeit vom 12. Juli bis zum 2. August ausgetragen. Achten Sie darauf, dass Sie in dieser Zeit am Ufer festmachen und nicht die Regattastrecken durchkreuzen.

Weitere Links zu diesem Thema:
www.skutsjesilen.nl
www.ifks.nl

Sonnensystem im Wohnzimmer

Im Wohnzimmer eines prachtvollen friesischen Grachtenhauses in Franeker befindet sich das älteste noch funktionstüchtige Planetarium der Welt. Dieses präzise Modell des Sonnensystems wurde zwischen 1774 - 1781 von dem Wollkämmer Eise Eisinga gebaut.

Ort: Franeker
Zielgruppe: Alle, die sich für Naturwissenschaft und Technik interessieren.

Das Ende der Welt?
Am 8. Mai 1774 kam es zu einem Zusammentreffen der Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und dem Mond. Es wurde behauptet, dass diese Planeten zusammenstoßen würden, wodurch die Erde aus ihrer Bahn geraten und in der Sonne verbrennen würde. Eise Eisinga wollte beweisen, dass es keinen Grund zur Panik gab.

Jeden Tag aktuell
In dem Planetarium bewegen sich alle Planeten exakt in derselben Zeit wie in der Wirklichkeit: Der Merkur in 88 Tagen, die Erde in einem Jahr und der Saturn in mehr als 29 Jahren! Bis heute kann hier der aktuelle Stand der Planeten abgelesen werden. Darüber hinaus hat Eise Eisinga noch verschiedene Spezialuhren gebaut, die Tag, Datum, Auf- und Untergang von Sonne und Mond, die Bewegungen am Firmament und zahlreiche andere Erscheinungen anzeigen.

10.000 Nägel, Eichenholz und 9 Gewichte! 
All das wird von einem eindrucksvollen Räderwerk aus hölzernen Reifen und Scheiben mit 10.000 handgeschmiedeten Nägeln als Zähnen in Bewegung gehalten. Eine Pendeluhr und neun Gewichte treiben diese Maschinerie an.

Das Weltall im Bild
Darüber hinaus gibt es in dem Museum eine umfangreiche Sammlung historischer astronomischer Instrumente zu bewundern. Das Planetarium bietet außerdem ausführliche Einblicke in die moderne Astronomie und Weltraumforschung. Das Planetarium bietet für alle Besucher Führungen an!

Öffnungszeiten
Ganzjährig:
Dienstag bis Samstag von 10.00 - 17.00 Uhr
Sonntag von 13.00 - 17.00 Uhr

Vom 1. April bis zum 31. Oktober auch
montags von 13.00 - 17.00 Uhr.